Freelancer Discovery 4.86 geht an den Start

Ich freue mich ungemein auf meinem Blog verkünden zu können, dass schon sehr bald die neue Version des Discovery Freelancer Mods erscheinen wird. Freelancer? Discovery? Was ist das?
Einige junge Leser kennen Freelancer wahrscheinlich gar nicht mehr, deshalb zunächst ein paar Worte zum Spiel an sich.

Freelancer Discovery 4.86

Liberty Police im Einsatz auf dem Discovery Freelancer Server

Freelancer Discovery Mod Einsatz gegen Rheinland

Rheinland Invasion in Liberty... Da rumste es ganz schön heftig.

Freelancer ist eine Action-Arcade-Weltraumsimulation, die 2003 von Microsoft veröffentlicht wurde. Digital Anvil war der Entwickler. Man spielte den Piloten Edison Trent, der bei einem Angriff auf eine Raumstation sein Hab und Gut verloren hatte. Man musste also von Null anfangen und sich mit einem kleinen Schiff hocharbeiten. Der Singleplayermodus wurde dabei von einer spannenden Kampagnenstory begleitet. Es drehte sich um Verrat, Lug und Trug und natürlich um Aliens. Damals war die Grafik noch High-End und ich weiß noch, dass mein Pentium III bis an die Grenzen gefordert wurde. Zurück zur Kampagne: Die ist auch noch heute einen Blick wert, denn ich habe selten einen packenderen und spannenderen Actionthriller in einem Spiel erlebt.

Die Spielwelt

Im Urspiel umfasste die Spielwelt zahlreiche Systeme verschiedener Fraktionen, die allesamt menschlichen Ursprungs waren; ausgenommen hiervon die Aliensysteme, die man im Ende der Kampagne kennenlernt.
Freelancer selbst wurde nie richtig fertig. Viele Features wurden gestrichen und die Budgetierung massiv verkleinert – Zum Glück kam am Ende trotzdem ein spielbares (und bis heute legendäres) Game bei rum… Ein zweiter Teil von Freelancer wurde geplant, jedoch nie fertiggestellt, weil Microsoft 2006 das Entwicklerstudio schloss.

Der Discovery Freelancer Mod

Freelancer Disco Libery Police Officer

Hier hat mein Police Officer nur überlebt, weil ein XENO-Terrorist, der eine ganze Liberty Flotte alleine zerlegt hatte, bei mir als letzter Überlebender Gnade walten ließ.

Freelancer Discovery 4.86 Atlas Trader

Es geht auch ruhiger zu. Vor allem als Händler, wenn man gerade nicht von Piraten verfolgt wird.

Patriot Freelancer Light Fighter

Mit dem leichten Jäger "Patriot" sind Kämpfe meist ein Todesurteil. Auf dem Freelancer-Discovery-Server kann man diese Schwäche mit gutem RP ausgleichen.

Discovery ist eine Spielergemeinschaft, die ein Modsystem für Freelancer entwickelt hat, welches das PC-Spiel mit neuen Planetensystemen, Schiffen und Ausrüstungen erweitert. Im Fokus steht jedoch der Rollenspielcharakter, der als Grundlage zum Spielen dient. Es kommt also im Gegensatz zu allen anderen Mods nicht darauf an, so viele Leute wie möglich abzuschießen, sondern darum, authentisches und spannendes Rollenspiel zu betreiben. Dass das gar nicht so einfach ist, merkt man vor allem als Einsteiger, denn es gibt unzählige Regeln und zusätzliche “Ingame-Gesetze” zu beachten, die zu beachten sind. Das ist am Anfang zugebenermaßen wirklich nervig. Ohne Hilfe ist es beinahe unmöglich sich rollenspielgerecht zu verhalten. – Doch die Mühen am Anfang zahlen sich aus. Wer sich ein bisschen eingelesen und eine Weile mitgeschwommen ist, kann schon bald richtig mitmischen im Getümmel, denn auf dem Discovery-Mod können bis zu 200 Spieler gleichzeitig das Weltall erkunden. Das Weltraum-Spiel bringt mit seiner neuen Version des Mods weitere Add-Ons zu bestehenden Techniken, Schiffen und Systemen. Was genau auf die treue Freelancer-Spielercommunity zukommt, ist noch offen.

Das Releasedate von “Freelancer Discovery 4.86 – The Exiles” ist seit wenigen Tagen offiziell und wird der 30.12.2011 sein.

Ich freue mich jedenfalls auf weitere spannende Stunden auf dem Freelancer Discovery 4.86-Server.

Updated:
– Zum Download des Mods (aktuell im Open Beta Status) geht es hier.

Ich wünsche Euch…

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Battlefield 3 – Enttäuschend verbuggt!

Jo, seit einigen Wochen spiele ich auch Battlefield 3. Das macht allerdings weniger Spaß, als ich mir zunächst gedacht hatte. Irgendwie wirkt das ganze Spiel wie eine großangelegte Betaphase. Deshalb nun mal ein Flachwitz: Was hat Battlefield 3 mit Starship Troopers gemeinsam?
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Bugs ohne Ende!

Battlefield 3 sollte zunächst Starship Troopers 4 heißen sollen.

Battlefield 3 sollte zuerst Starship Troopers 4 heißen. (Bildquelle: http://fjordman.wordpress.com)


Electronic Arts hat mittlerweile den nächsten großen Patch rausgebracht, um Stück für Stück jeden Fehler zu beheben. Das scheint aber nach wie vor nicht richtig zu funktionieren. Auf meinem PC stürzt das Spiel immer noch täglich ab, bzw. es startet gar nicht erst.

Zu den Details: Multiplayer-Erfahrung

Battlefield 3 ist verbuggt.

Battlefield 3 ist verbuggt.

Battlefield gehört zu den beliebtesten Multiplayer-Shooter-Reihen überhaupt. Das liegt vor allem am ausgefeilten Teamplay-System und den spielbaren Klassen, die sich gegenseitig ergänzen. Man kämpft gemeinsam in Squads, erobert Flaggen und sprengt zusammen Funkstationen in die Luft – So die Theorie. In der Praxis klappt das bei Battlefield 3 aber nur sehr selten. Ich weiß nicht, ob es an den Maps liegt oder am schnelleren Spielsystem – von Teamplay ist jedenfalls in 99% der Fälle nichts zu spüren. Jeder rennt allein über die Maps. Ich habe noch praktisch nie ein Squad gesehen, dass geschlossen zusammen gespielt hat… Irgendetwas hat EA da falsch gemacht. Mir fällt auf, dass man auf den meisten Maps keine markanten Punkte hat, wo zwei Teams aufeinandertreffen (ausgenommen Operation Metro, aber die Map ist sowieso ein schlechter Scherz). Heißt man kommt nur selten in die Situation, dass man zugleich vom gegnerischen Team bedrängt wird und dennoch genug Freiraum hat, um beispielsweise einen Teamkollegen wiederzubeleben. Bei Karten, wie Tehran Highway finde ich das besonders auffällig. Besser klappt’s z.B. bei Seine Crossing (auf einem 32er Server). Andere Theorien zum Teamplay-Fail hat Brian Will in seinem Blog veröffentlicht.
Weiterer Punkt: 64 Spieler auf einer kleinen Karte oder offenen Karte geht gar nicht. Das hat nichts mit Battlefield zu tun: Hinhocken, ballern und hinhocken, ballern und Granaten werfen. Taktik adé.

Mehr zu den Battlefield 3 Karten

Meine (Conquest) Bestenliste:

  1. Tehran Highway
  2. Seine Crossing
  3. Caspian Border
  4. Grand Bazar
  5. Damavand Peak
  6. Kharg Island
  7. Operation Firestorm
  8. Noshahr Canals
  9. Operation Metro

Tehran Highway mögen viele gar nicht... Aber ich ;-)

Tehran Highway mögen viele gar nicht... Aber ich ;-)

Ich mag Tehran Highway, weil diese sehr angenehm zu meinen Augen ist ;-D Das nächtliche Setting ist mir sehr sympathisch, genau wie die intelligente Aufteilung der Checkpoints. Meiner Meinung nach eine sehr ausbalancierte Karte. Leider gibt es im Mittelbereich sehr viel ungenutztes Terrain, wo sich nie jemand aufhält = pwnage von allen Seiten.
Seine Crossing ist eine gute Infantry-Karte, wo auch der Panzer seine Berechtigung behalten kann. Kein ungenutzter Raum und viele Möglichkeiten zum Häuserkampf. Hier gibt’s noch viele Orte, an denen im Squad gekämpft werden könnte (passiert trotzdem meistens nicht…).
Caspian Border spreche ich noch explizit an, weil ich auf ihr am meisten Battlefield Feeling habe. Die Karte lässt sich auch mit 64 Spielern zocken, allerdings müssen die Tickets auf max. 500 eingestellt werden, weil sonst die Umgebung komplett zerschossen wird und eine platte Landschaft, wo man von der einen bis zur anderen Seite sehen kann = Fail! Es liegt meiner Meinung nach auch an den Servern, die das Spielerlebnis schmälern. Wie gesagt – meine subjektive Meinung…

Zerstörbares Terrain

Bei Battlefield kann wieder alles zerlegt werden, was nicht niet- und nagelfest ist. Das sieht gut aus und bietet einige neue Möglichkeiten beim Spielen. Allerdings nervt es, wenn der Soldat ständig an kleinen Steinen hängen bleibt, die ihm gerade mal bis zum Knöchel reichen. Lösung: Man muss springen! Wenn man gerade unter Beschuss steht war’s das… Sowas muss einfach gefixt werden. Toll finde ich allerdings, dass man nun auch seitwärts sprinten kann.

Soundkulisse

Der Sound des PC Spiels ist spitze. Sehr schöne realistisch klingende Geräusche begleiten den Spieler auf jedem Server. Man kann oft identifizieren, woher die Geräusche kommen und wie weit sie entfernt sind. Sehr solide. Mein Bruder bemängelt, dass sich die Waffen alle sehr ähnlich anhören. Das unterschreibe ich gerne, stört mich aber nicht weiter.

Back to Karkand

Am 13.12. kommt die Erweiterung Back to Karkand für den PC. Ich hoffe sehr, dass sich damit die Auswahl an guten Maps vergrößert. Den “Aha”-Effekt hatte ich bisher auf keiner Karte. Das mag zwar meine subjektive Meinung sein, aber ich finde für ein PC Spiel, was über 50 Euro gekostet hat, ist der Umfang etwas klein geraten. Das liegt nicht unbedingt an der Menge der Karten, sondern eher an deren schon angeschnittenen unausgereiften Leveldesign. Am schlimmsten sind jedoch die Bugs. Die sind wirklich eine Frechheit. Bin jedenfalls gespannt auf das, was da noch kommen mag.

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Portal 2 – Ver(w)irrt in den Aperture Science Laboratories

Hallo zurück. Nach langer beruflich bedingter Pause habe ich wieder einiges zu berichten. Wenn man den ganzen Tag arbeitet hat man viel zu wenig Zeit zum Zocken und bloggen.
Nichtsdestotrotz – in diesem Artikel geht es um das PC Spiel Portal 2. In den folgenden Wochen gibt’s von mir dann noch weitere Artikel über coole Computer-Spiele, darunter u.a. erste Eindrücke zu Battlefield 3 und nochmal einen Rückblick auf ein kleines, aber geniales Adventure (The Whispered World).
In Portal 2 startet der Spieler in der gleichen Welt, wie im Vorgänger. Der Unterschied: Nachdem wir in Teil 1 den fiesen Megaroboter ausgeschaltet haben müssen wir nun im Nachfolger feststellen, dass dieser immer noch nicht ganz so tot ist, wie wir dachten. Ein kleiner Ersatzkern des alten Rechners macht dann alles nur noch schlimmer und reaktiviert das altbekannte Monstrum mit der sarkastisch, freundlichen Frauenstimme. Das ist ein Teil der Story – aber um nicht zu viel zu verraten nur so viel: Es wird noch schlimmer.

Die neuen Gelarten in Portal 2

Die neuen Gelarten auf einem Bild. Im Hintergrund tropft das weiße Portalgel auf den Boden.

Schlimmer wird’s zum Glück nicht mit dem Spielprinzip und der Grafik. Das Computerspiel bleibt beim altbekannten Spielmechanismus und bietet auch Neueinsteigern eine gute Einführung. Für Könner sind die ersten Kammern daher ein Klacks und werden innerhalb weniger Minuten gemeistert. Trotzdem sind sie nicht überflüssig, denn storytechnisch erfahren wir einige brisante Neuigkeiten. Entwickler Valve hat sich bei der Grafik eine Menge Mühe gegeben und die etwas altbackene Grafik aus dem ersten Portalspiel (war ein Mod von Half Life 2, hatte also dementsprechend auch diese Engine) nochmal ordentlich aufgemotzt. Die Umgebung ist durchgängig glaubhaft gestaltet und die Testkammern, sowie andere Geländeabschnitte werden detailliert dargestellt. Aufgefallen ist mir besonders, dass im Hauptspiel unzählige neue Skripte dazugekommen sind, die bei bestimmten Aktionen ausgelöst werden.

Eine interessante Testkammer beim Computerspiel Portal 2

Schwerelosigkeit, rutschige Böden, verwirrende Testkammern. Nur wer gut kombiniert und um die Ecke denkt kommt ans Ziel.

Neu dazugekommen sind auch verschiedene Mittel, um die Tests zu lösen. So gibt es zum Beispiel ein Portalgel, Hüpfgel oder rotes Speedgel, Laufwege aus „konzentriertem Sonnenlicht“ und Röhren, in denen Schwerelosigkeit herrscht. Dadurch sind die Rätsel besonders abwechslungsreich und kurzweilig. Durch eine neue Storyline wird es auch wieder richtig spannend. Ich musste manchmal schmunzelnd an Bioshock denken.
Da es sich um einen Nachfolger handelt, möchte ich noch einen kurzen Vergleich zum ersten Teil der Reihe machen. Besonders aufgefallen ist mir, dass der Schwierigkeitsgrad von Teil 2 leichter zu sein scheint als in Teil 1. Ebenso ist das Spiel insgesamt viel umfangreicher (was daran liegt, dass es als Vollpreistitel erschienen ist) und es gibt eine Menge kleiner witziger Details zu entdecken. Der Humor und die dichte Atmosphäre bleibt in Teil 2 ebenfalls erhalten. Toll finde ich, dass das auch funktioniert, obwohl der Spieler öfter mal die „Landschaft“ wechselt, wo er sich bewegt. Also ingesamt definitiv zwei geniale Computerspiele.

Zum Schluss möchte ich noch Idealo.de herzlichst danken, die mir Portal 2 geschenkt haben. Da habt ihr Jungs mir wirklich eine große Freude mit gemacht!

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