Wir schreiben das Jahr 2006: THQ veröffentlicht ein Spiel mit dem Namen Company of Heroes, welches, so sagen es zumindest die Entwickler, spannende
Echtzeit-Taktik-Schlachten im Zweiten Weltkrieg bieten soll. Zweiter Weltkrieg? Ja, genau das scheint der Grund zu sein, warum das Spiel wie Blei in den Händlerregalen lag und auch weiterhin liegt, obwohl das Hauptspiel samt Add-On bloß 10€ bei Saturn und Co kostet. Nur ein Grund, dieses Spiel vorzustellen und zu zeigen, dass sich hinter dem angeblichen WW2Strategiebrei ein sehr gutes Taktik-Spiel verbirgt.
Deshalb ein paar Worte zur Technik: Für das Hauptspiel wird ein 2,0GHz Prozessor, sowie 512mb RAM und eine Grafikkarte mit 64mb und Pixel-Shader 1.1 benötigt. Für das Add-On Opposing Fronts gelten die gleichen Voraussetzungen. Insgesamt sind diese Hardware-Anforderungen recht moderat, das Spiel sieht aber selbst auf niedrigen Einstellungen ansehnlich aus. Hat man eine bessere Hardware, zeigt sich die wahre Grafikpracht von Company of Heroes. Tolle Physik, tolle Explosionen, scharfe Texturen. Grafisch ist das Spiel auf dem neusten Stand, auch noch nach 4 Jahren muss es sich nicht vor Grafikgiganten wie World in Conflict verstecken.
Doch auch ein tolles Strategiespiel besitzt negative Seiten: Besonders durch nahezu unendlich viele Patches wurde die Spielbalance immer wieder durch die Gegend geworfen. Inzwischen ist auch ein zweites Add-On erschienen, das den Namen Tales of Valor trägt, und durch seinen geringen Umfang und die schlechte Balance für Aufsehen unter den Company of Heroes Fans gesorgt hat. Doch die Gold-Edition, die Company of Heroes und das umfangreiche Add-On Opposing Fronts beinhaltet, ist bereits für 10€ bei Saturn und Co. zu haben. Wer sich von dem Szenario nicht abschrecken lässt, kann bedenkenlos zugreifen.
Danke an Bene für diesen tollen Spielbericht.


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